DI+FR 16:30 - 18:30 Uhr

Auenstr. 19, Boxhalle, 80469 München 

Historie

In den späten 50er Jahren boomte der Boxsport und unser Gründer Helmut Fischer trainierte unter dem damaligen Trainer Max Klingenbrunn. 

Die Löwen stellten damals eine ganze Staffel. Vom Fliegen- bis zum Schwergewicht. 

Hauptberuflich arbeitete Helmut beim Münchner Merkur als Buchdruckermeister. Und da er fast seine gesamte Freizeit dem Boxen widmete, verwunderte es nicht, dass er bald zu den besten Boxern in Bayern avancierte.

Nach vielen gewonnenen Kämpfen und Meisterschaften, von denen viele im Circus Krone stattfanden, wurde die Filmindustrie auf den gutausehenden jungen Halbschwergewichtler aufmerksam.

Und so kam es, dass Helmut in mehreren Filmen die Rolle spielte, die er am besten beherrschte: die eines Boxers.

Er trat auch im Film 'Jacqueline' mit Götz George auf. 

Für diesen Film erhielt Götz damals seine erste Auszeichnung: den Bundesfilmpreis als bester Nachwuchsschauspieler.

Auch in einem Film der Serie Monaco Franze, in der der gleichnamige Schauspieler Helmut Fischer die Hauptrolle spielte, fand unser Helmut seine Rolle als Boxer.

Aus den gemeinsamen Dreharbeiten entwickelte sich eine Freundschaft und so kam es, dass nicht nur beide Hauptdarsteller, sondern auch allerlei andere Größen der Filmwelt, sich immer wieder ein Stelldichein beim TSV 1860 München gaben.

Nach seiner aktiven Zeit als Amateurboxer bestand er alle Trainerscheine und wurde Übungsleiter der Boxabteilung.  
In dieser Zeit engagierte er sich auch beim Bayerischen Amateurboxverband und wurde Vizepräsident des Fußball-Bundesligaklubs TSV 1860 München. 

In dieser Funktion legte er sich öffentlich mit dem damaligen Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser an, weil dieser den Traditionsklub in Korruptionsskandale verwickelte. Die FAZ berichtete darüber:

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